„Das schönste Café in Haiger“


Schon seit einigen Wochen ist lebensWERT e.V. direkt am Haigerer Marktplatz im ehemaligen Café Weil zu Hause. Bei der offiziellen Eröffnung am Freitag bekam unser Hilfswerk ein besonderes Lob von Bürgermeister Mario Schramm: „Was Sie aus diesem Haus gemacht haben und noch vorhaben, ist einzigartig in der Region. Kompliment: Sie haben aktuell das schönste Café in Haiger!“

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Dabei ist lebensWERT mehr als sein Erzähl-Café, dass machte der Vorstandsvorsitzende Horst Weiss und Leiter Axel Hofeditz klar: „Wir wollen Menschen eine Gelegenheit bieten, Gemeinschaft zu erleben, Kontakte zu knüpfen und über ihre Sorgen und Probleme zu reden.“

Besuche beim Arzt, Hilfe bei Behördengängen, Besuche im Krankenhaus oder auch einfach nur gemeinsam spazieren gehen oder einkaufen – das macht lebensWERT aus. „Wir freuen uns so sehr, dass dieses Angebot von Menschen in Haiger angenommen wird“, sagte Axel Hofeditz, und erzählte von bewegenden Schicksalen, die er in den vergangenen Monaten erlebt hat. „Was wäre, wenn diese Menschen lebensWERT nicht gekannt hätten?“

„Wir haben den barmherzigen Samariter aus der Bibel als Vorbild“, nannte Horst Weiss zur Motivation der Mitarbeitenden. „Der hat auch ohne Eigennutz seinem Nächsten, der in Not war, geholfen.“ David Kröker, Pastor der Gemeinde Schillerstraße, ergänzte: „Axel und ich haben davon geträumt, dass lebensWERT mitten in Haiger einen Platz findet. Das ist mit Gottes Hilfe wahr geworden.“ Und wie toll sein es, wenn Menschen diesen Ort mit einem Lächeln wieder verlassen, sagte er mit Blick auf das lachende „H“ unserer Stadt.

Das lebensWERT-Team rund um Axel Hofeditz hat einiges vor: So gibt es in den neuen Räumen bereits Dienstags einen Frühstückstreff, Mittwochs einen Strickkreis und eine Frauenstunde. „Wir planen Theater- und Musikveranstaltungen und eine Modenschau in Zusammenarbeit mit einem Haigerer Fachgeschäft“, gab Axel Hofeditz einen Ausblick. „Außerdem wollen wir ein Netzwerk in den Ortsteilen aufbauen, damit Menschen, die dort wohnen, von Mitarbeitern vor Ort betreute werden.“